Rubrik Sprache

15.01.2018 11:00

Die Bremer Stadtmusikanten

Tief drinnen im Wald steht ein Räuberhaus. Fingerspitzen zum Dach aneinanderlegen.

Dort sitzen die Räuber bei üppigem Schmaus. Mit beiden Armen vor dem Körper Halbkreis bilden, wie dicker Mann.

Sie essen und trinken und haben viel Spaß. Gesten des Essens und Trinkens nachahmen, schmatzen und schlürfen.

Doch draußen, Kinder, da hör ich etwas! Handinnenflächen hinter die Ohrmuschel legen.

Der Esel schaut zum Fenster herein. Mit der Hand die Augen beschatten sieht die Räuber dort feiern beim Kerzenschein. Bewegungen mit den Armen, vielleicht „schunkeln“ o. Ä.

Da sagt der Hund: „Die woll’n wir verjagen! Mit knurrt schon seit Stunden ganz schrecklich der Magen. Hände auf den Bauch legen.

Die Katze putzt sich und sagt: „Miau, wir machen ganz einfach viel Radau!“ Mit den Händen abwechselnd langsam von den Nasenflügeln zu den Mundwinkeln streichen.

Gesagt, getan! Der Hund springt auf den Esel mit einem Satz. Eine Hand mit Schwung auf den Handrücken der anderen Hand legen.

Die Katze sucht auf dem Hund ihren Platz. Ebenso

Und auf dem Kopf der Katze, auf den eigenen Kopf tippen sieh einmal an, sitzt mit gespreizten Flügeln der Hahn. Arme wie die Flügel spreizen.

Auf ein Zeichen des Esels fangen sie dann Erzieherin oder Erzieher gibt ein vereinbartes Zeichen ganz schrecklich zu bellen, miauen, krähen und iah schreien an. Kinder ahmen laut die Tierstimmen nach

Den Räubern fährt ein grauslicher Schreck in die Glieder. Sie laufen aus dem Haus und kommen nie wieder. Schnell mit den Füßen stampfen und oder auf die Oberschenkel platschen.

Im Räuberhaus leben die vier wie feine Leute. Und wenn sie nicht gestorben sind, so leben sie noch heute. Im Grundschlag die Hände klatschen.

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